Dirty Diamonds
Label: Eagle Records / Edel
(USA: New West)
Release Deutschland: 04.07.2005
Release USA: 02.08.2005
Produziert von Steve Lindsey
Für mich ist Dirty Diamonds mal wieder ein Volltreffer. Klarer und fetter produziert als der Vorgänger The Eyes of Alice Cooper, stilistisch facettenreicher und eigentlich ohne schwache Songs, ist Alice 2005 wieder zu Hochform aufgelaufen. Ein kleines Minus gibt es für den Bonustrack "Stand", der zwar für sich alleine genommen ganz gut ist, im Kontext des Albums aber nicht passt (hier übrigens in einer gitarrenlastigeren Version im Unterschied zu der Variante, die auf dem Olympia-Album "Unity" erschienen ist).
Mein Highlight: das moderne
"Run Down The Devil", das an Brutal
Planet-Zeiten erinnert und bei entsprechendem Airplay und Promotion ein
garantierter Hit werden würde, oder der Titeltrack, der mit einem Black
Sabbath-Riff und James-Bond-mäßigen Melodien begeistern kann. Auch die Balladen
wie "Pretty Ballerina" oder "Six Hours" können überzeugen, sind sie doch mal was
anderes als ein weiteres "Every Woman Has A Name". Mit "Sunset Babies (All Got
Rabies)" versetzt uns Alice gänzlich zurück in die 70er mit einem Refrain zum
Mitsingen (übrigens in den USA Singleauskopplung!). Und Tracks wie "Woman of
Mass Distraction" oder "Your Own Worst Enemy" sind einfach straighte
3-Minuten-Rocker, wie man sie vom Coop kennt und hören will.
Dieses Album sollte man im Schrank stehen haben!
Tracks:
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01. Woman Of Mass Distraction 02. Perfect 03. You Make Me Wanna 04. Dirty Diamonds 05. The Saga Of Jesse Jane 06. Sunset Babies (All Got Rabies) 07. Pretty Ballerina 08. Run Down The Devil 09. Steal That Car 10. Six Hours 11. Your Own Worst Enemy 12. Zombie Dance 13. Stand (Bonus Track) |